Frei wie die Geier


 


Frei wie die Geier
 


Was bleibt

Verseuchte Illusionen,
verdorbene Eitelkeit
die Schleusen in die Zukunft
sind schon längst verschneit.
Wir sehen in die Ferne,
wir reisen in das All,
entdecken neue Sterne
doch hier Fäulnis überall.
Frei wie die Geier fliegen wir
zurück in die Eiszeit übers tote Meer.
Frei wie die Geier fliegen wir
nach uns die Sintflut, nach uns gar nichts mehr.
Wir plaudern über Kriege
und über ein zerfetztes Kind,
und über fernes Elend,
vertrauen Religionen blind.
Sodom und Gomorrha,
besoffener Fremdenhass,
hungernde Verlierer,
die der liebe Gott vergaß.
Frei wie die Geier fliegen wir
zurück in die Eiszeit übers tote Meer.
Frei wie die Geier fliegen wir
nach uns die Sintflut, nach uns gar nichts mehr.

Bewertung: 6,62

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